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Schleuserring zerschlagen: 19 Festnahmen, vier Beschuldigte angeklagt

Die mutmaßliche Bande soll seit März Migranten in Lkw-Verstecken nach Bulgarien gebracht, in Sofia untergebracht und weiter nach Westeuropa geschleust haben.

Symbolbild: Fahrzeug der bulgarischen Grenzpolizei in Sofia

Symbolbild · Foto: Matti Blume / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die bulgarische Grenzpolizei hat eine mutmaßliche Schleuserbande zerschlagen. Bei einem Einsatz am 27. Oktober unter Aufsicht der Stadtstaatsanwaltschaft Sofia wurden 19 Personen festgenommen, wie BTA berichtet. Ermittler durchsuchten fünf Adressen und zwei Fahrzeuge und befragten Zeugen.

Die Gruppe soll seit März 2026 aktiv gewesen sein. Laut Ermittlern brachte sie Migranten in eigens eingebauten Verstecken in Lastwagen illegal nach Bulgarien, brachte sie in Wohnungen in Sofia unter und transportierte sie anschließend – erneut versteckt in Autos und Lkw – in westeuropäische Länder.

Vier Beschuldigte wurden angeklagt und für bis zu 72 Stunden in Gewahrsam genommen. Gegen einen mutmaßlichen Organisator, der sich im Ausland aufhalten soll, wurde laut BTA in Abwesenheit Anklage erhoben. Die Ermittlungen dauern an. Für alle Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

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