Rubio: USA haben Machados Rückkehr mit Delcy Rodríguez ausgehandelt
Washington spricht von direkten Gesprächen mit der Übergangsregierung in Venezuela. Die Oppositionsführerin ist zu einem Treffen mit Rodríguez bereit, Ziel sind Wahlen.

Archivbild · Foto: U.S. Department of State / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)
US-Außenminister Marco Rubio hat am Montag erklärt, die Trump-Regierung habe direkt mit der venezolanischen Übergangsführung um Delcy Rodríguez verhandelt, um die Rückkehr der Oppositionsführerin María Corina Machado zu ermöglichen. Washington habe bereits vor Wochen verlangt, dass sie ohne Hindernisse und Repressalien zurückkehren dürfe. „Unser Ziel hier ist, Wahlen abzuhalten“, sagte Rubio laut AP in einem Telefongespräch mit Journalisten.
Die Friedensnobelpreisträgerin war am Sonntag nach fast einem Jahr im Exil zurückgekehrt und von Tausenden Anhängern empfangen worden. Ihre Sprecherin Claudia Macero sagte dem Sender Unión Radio, Machado sei bereit, sich mit Rodríguez und allen anderen Nötigen zu treffen, „mit voller Transparenz und mit einer Agenda“. Trump sagte am Sonntag, er halte Machado für „eine sehr nette Frau“.
Übergangsregierung und Oppositionsgruppen hatten sich vergangene Woche auf einen Fahrplan für Wahlrechtsreformen mit Blick auf Wahlen 2027 geeinigt, ein Termin für die Präsidentenwahl steht aber nicht fest. Die EU begrüßte die Rückkehr und rief zu einem inklusiven, von Venezolanern geführten Dialog auf, der zu „freien und fairen Wahlen“ führe.
