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Ebola im Kongo: Angreifer töten Krankenschwester bei Einsatz

Die WHO meldet den Angriff auf Gesundheitskräfte in Tshopo. Der Ausbruch hat bereits mehr als 4.700 Tote gefordert, Uganda führt eine 21-tägige Quarantäne ein.

Symbolbild: Schild eines Ebola-Einsatzteams der WHO

Symbolbild · Foto: Photo Credit: Content Providers(s): CDC/Daniel J. DeNoon / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo haben Angreifer eine Krankenschwester getötet und einen weiteren Gesundheitsmitarbeiter schwer verletzt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation waren die beiden am Samstag in Bafwasende in der Provinz Tshopo einem Ebola-Verdachtsfall nachgegangen. Die örtlichen Behörden äußerten sich bislang nicht zu dem Angriff und den Tätern.

WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus schrieb, alle, die Gemeinschaften vor der tödlichen Krankheit schützten, müssten „in Würde und Sicherheit“ arbeiten können. Laut dem kongolesischen Gesundheitsministerium wurden seit Mai mehr als 9.800 Fälle und über 4.700 Todesfälle registriert – der tödlichste Ebola-Ausbruch in der Geschichte des Landes. Gegen den Erreger, den Bundibugyo-Stamm, gibt es keinen zugelassenen Impfstoff.

Das Nachbarland Uganda hat für eigene Staatsbürger, die aus dem Kongo zurückkehren, eine 21-tägige Quarantäne auf eigene Kosten angeordnet und die Kontrollen am Flughafen Entebbe und an den Landgrenzen verschärft. Der Ausbruch hat inzwischen vier Länder in Ost-, Zentral- und Westafrika erreicht.

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