Kenia: 24 Tote bei Frontalzusammenstoß von Bus und Lkw
Die Fahrgäste kamen von einer Beerdigung. Präsident Ruto ordnete Kontrollen aller Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr an – drei Wochen nach einem anderen schweren Unglück.

Symbolbild · Foto: Mikenjau / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Bus und einem Lastwagen auf der Autobahn Nairobi–Mombasa im Bezirk Makueni sind am Sonntagmorgen mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen, etwa 24 weitere wurden verletzt. Die Behörden nennen „unzulässiges Überholen“ als Ursache. Ein Fahrgast schilderte, der Lkw habe den Bus überholen wollen, sei auf Gegenverkehr getroffen und habe die Kontrolle verloren.
Der Bus war mit Menschen besetzt, die von der Beerdigung eines Pastors im Westen Kenias nach Mombasa zurückkehrten. Präsident William Ruto sprach den Angehörigen sein Beileid aus und ordnete die Überprüfung aller Fahrzeuge im öffentlichen Personenverkehr an. Die Verkehrssicherheitsbehörde fordert, Verkehrsunfälle zum nationalen Notstand zu erklären.
Das Unglück ereignete sich rund drei Wochen nach einem Unfall auf derselben Strecke, bei dem 17 Menschen starben. Schätzungen zufolge kosten in Kenia jährlich rund 20.000 Unfälle mehr als 5.000 Menschenleben.
