Eine Woche vor den Midterms: Trump bei 32 Prozent – Demokraten führen in Umfrage
Laut Reuters/Ipsos legt Trumps Zustimmung um einen Punkt zu, die Demokraten liegen klar vorn. Trump will das Ergebnis nur anerkennen, wenn die Wahl „ehrlich“ sei.

Symbolbild · Foto: Martin Falbisoner / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)
Eine Woche vor den Kongresswahlen am 3. November hat sich die Zustimmung zu US-Präsident Donald Trump leicht erholt. Laut einer am Montag abgeschlossenen Umfrage von Reuters/Ipsos sind 32 Prozent der Amerikaner mit seiner Amtsführung zufrieden – ein Punkt mehr als beim Rekordtief der Vorwoche. Befragt wurden online 1.679 Erwachsene, darunter 1.280 registrierte Wähler. Die Fehlertoleranz liegt bei zwei beziehungsweise drei Prozentpunkten.
Bei der Frage, welche Partei den Kongress führen soll, liegen die Demokraten unter registrierten Wählern mit 47 zu 36 Prozent vorn; elf Prozent sind unentschlossen. Unter wahrscheinlichen Wählern beträgt der Vorsprung 53 zu 44 Prozent. Solche landesweiten Werte bilden allerdings die einzelnen Wahlkreise nicht ab, in denen Republikaner teils strukturelle Vorteile haben. 73 Prozent der Wähler sehen die Lebenshaltungskosten auf dem falschen Weg; die Inflation war nach den von Trump im Februar angeordneten Angriffen auf Iran gestiegen.
Trump selbst sagte am Dienstag auf dem Weg zu Wahlkampfauftritten in Texas, er werde die Ergebnisse respektieren, „wenn es ehrliche Wahlen sind“. Die Nachrichtenagentur AFP wertete das als neuen Hinweis auf unbelegte Betrugsvorwürfe. Sollten die Republikaner den Kongress verlieren, wolle er mit den Demokraten zusammenarbeiten, betonte aber sein „starkes“ Vetorecht. Laut Reuters/Ipsos sind 46 Prozent der Demokraten sehr begeistert von der Wahl, aber nur 30 Prozent der Republikaner.
