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Südkoreas Notenbank warnt: Chipexporte könnten um bis zu 100 Milliarden Dollar fallen

Im pessimistischen Szenario liegen die Halbleiterexporte 50 bis 100 Milliarden Dollar unter Plan – falls US-Techkonzerne ihre Investitionen drosseln. Chips machen rund die Hälfte der Exporte aus.

Archivbild: Historisches Gebäude der Bank of Korea in Seoul

Archivbild · Foto: Wikimedia-Commons-Nutzer / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Die südkoreanische Zentralbank warnt, dass die Chipexporte des Landes 50 bis 100 Milliarden Dollar unter den bisherigen Prognosen bleiben könnten, falls US-Technologiekonzerne ihre Investitionen in Künstliche Intelligenz im kommenden Jahr bremsen. Das geht laut Reuters aus einer schriftlichen Antwort der Bank of Korea an den Abgeordneten Ahn Do-geol hervor.

Das Szenario unterstellt um 10 Prozent fallende Preise für koreanische Halbleiter. Das Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr läge dann um etwa 0,4 Prozentpunkte niedriger, der Leistungsbilanzüberschuss deutlich unter der ursprünglichen Prognose von 430 Milliarden Dollar für 2027. Chips machen rund die Hälfte der südkoreanischen Exporte aus.

Die Notenbank wies laut Reuters zugleich auf erhebliche Unsicherheit über den Verlauf der KI-Nachfrage und den breiteren Zyklus bei Speicherchips hin.

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