Regulierer: Strom und Heizung bleiben gleich teuer – Gas wird wohl dennoch teurer
Laut Regulierungschef Mladenowski ändern sich die Preise für Strom und Fernwärme zum 1. Januar nicht. Die 34-prozentige Gaspreiserhöhung von Bulgargaz werde aber nicht in voller Höhe genehmigt.

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)
Die Preise für Strom und Fernwärme für Haushalte in Bulgarien sollen sich zum 1. Januar nicht ändern. Das sagte der Vorsitzende der Energie- und Wasserregulierungskommission (KEWR), Plamen Mladenowski, am Dienstagabend im Bulgarischen Nationalfernsehen BNT. Anlass waren Sorgen über stark gestiegene Großhandelspreise: Die Bulgarische Energiebörse schloss im Day-Ahead-Handel bei 254,58 Euro pro Megawattstunde.
Nach Angaben Mladenowskis erlaubt das Energiegesetz der Kommission, die Preise zum 1. Januar bis zum Ende der Regulierungsperiode am 1. Juli zu überprüfen. Diese Instrumente wolle die KEWR nutzen, um die regulierten Preise trotz steigender Preise am freien Markt stabil zu halten.
Anders beim Erdgas: Der staatliche Versorger Bulgargaz hat für November eine Erhöhung um 34 Prozent beantragt – von rund 44 auf 59 Euro pro Megawattstunde. Mladenowski sagte, man werde diese massive Erhöhung keinesfalls zulassen; ein gewisser Anstieg sei wegen der stark gestiegenen europäischen Börsenpreise aber wahrscheinlich. Die Kommission berät am Mittwoch in offener Sitzung über den Antrag.
