Froch warnt Joshua vor einem „Maulwurf“ im Lager – wegen Trainer Davison
Carl Froch hält Anthony Joshuas Rückkehr zu Ben Davison für „keine ideale Konstellation“. Der frühere Fury-Trainer könnte Informationen weitergeben, mutmaßt der Ex-Weltmeister – Belege nennt er nicht.

Archivbild · Foto: Bryan Horowitz / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Der frühere Supermittelgewichts-Weltmeister Carl Froch sieht Anthony Joshuas Trainerwahl für das Duell mit Tyson Fury am 11. Dezember in Cardiff kritisch. Joshua arbeitet wieder mit Ben Davison, der früher Fury betreute. „Es klingt nicht nach einer idealen Konstellation, wenn jemand, der dich trainiert, mit deinem größten Rivalen und nächsten Gegner gesprochen hat“, sagte Froch laut Mirror dem Anbieter BetVictor.
„Wenn er AJ trainiert und möglicherweise mit Fury telefoniert, hat man das Gefühl, dass eine Ratte im Lager ist“, sagte Froch. „Da ist ein Maulwurf im Lager, der Informationen weitergibt.“ Er räumte zugleich ein: „Ich weiß nicht, wie oft sie in Kontakt sind.“ Hinweise auf tatsächliche Kontakte nannte er nicht.
Joshua hatte sich nach seiner K.-o.-Niederlage gegen Daniel Dubois 2024 von Davison getrennt und danach mit dem Team von Oleksandr Usyk gearbeitet. Froch wunderte sich über die Rückkehr: „Er wurde gegen Dubois ausgeknockt, mit Ben Davison in seiner Ecke.“ Amir Khan sagte laut Mirror dem Anbieter Hard Rock Bet, Davison könne Joshua mental helfen, ein Trainer allein entscheide den Kampf aber nicht.
