„Qualität sehr niedrig“: Alonso schießt nach Kollision in Austin gegen Albon
Fernando Alonso ist nach dem Großen Preis der USA mit Alex Albon hart ins Gericht gegangen. Nach einer Berührung in der ersten Runde fuhr der Spanier mit halbem Unterboden – und kritisierte das Niveau im hinteren Feld.

Archivbild · Foto: Liauzh / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Zwischen Fernando Alonso und Alex Albon ist nach dem Großen Preis der USA ein Streit entbrannt. In der ersten Runde versuchte Albon laut Sky Sports, Alonso in der Haarnadel von Kurve 11 im Kampf um Platz zwölf zu überholen, und fuhr dabei in die Seite des Aston Martin. Beide Autos wurden beschädigt, die Rennkommissare verhängten keine Strafe. Alonso kam als 16. ins Ziel, Albon im Williams als 17.
„Albon hat vergessen, dass da Kurve 11 war und er links abbiegen musste“, sagte der 45-jährige Spanier laut ESPN (übersetzt). „Ich denke, die Qualität der Fahrer im unteren Drittel des Feldes ist sehr niedrig, wie wir heute bei Alex gesehen haben.“ Sein Auto sei „zerstört“ gewesen: „Die Hälfte des Unterbodens ist nicht mehr da.“ Er habe dadurch eine halbe Sekunde oder mehr pro Runde verloren – ohne den Schaden wären Punkte „eine gute Möglichkeit“ gewesen.
Albon sah die Szene anders. Rechts neben Alonso sei noch ein weiteres Auto gewesen, und Alonso habe Platz gelassen, als ob nur ein Wagen innen gewesen sei. „Dann wurde es eng, ich habe versucht auszuweichen und auf den Randstein zu fahren“, sagte der Williams-Pilot laut ESPN. Auch er fuhr nach eigenen Angaben das Rennen mit beschädigtem Flügel zu Ende.
