Ballon d'Or in London: Bayern-Torjäger Kane gewinnt vor Mbappé und Yamal
Der Bayern-Stürmer Harry Kane gewann in London den Ballon d'Or – als erster Engländer seit Michael Owen 2001 und erster Bundesliga-Profi seit Matthias Sammer 1996.

Archivbild · Foto: Werner100359 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Harry Kane hat den Ballon d'Or 2026 gewonnen. Der Stürmer des FC Bayern München setzte sich bei der 70. Verleihung der Zeitschrift „France Football“ am Montagabend im Londoner Palladium vor Kylian Mbappé (Real Madrid) und Lamine Yamal (FC Barcelona) durch. Kane ist der erste Engländer seit Michael Owen 2001 und der erste Bundesliga-Spieler seit Matthias Sammer 1996, der die Trophäe erhält. Für Club und Nationalmannschaft hatte er in der vergangenen Saison 73 Tore erzielt; zusätzlich wurde er als bester Stürmer ausgezeichnet.
„Das ist eine Trophäe, die wir feiern, nicht ich“, sagte Kane in seiner Dankesrede. Er würdigte auch seinen Ex-Club: „Ohne Tottenham wäre ich heute sicher nicht da, wo ich bin.“ Hinter dem Spitzentrio folgen Rodri, Lionel Messi, Khvicha Kvaratskhelia, Titelverteidiger Ousmane Dembélé, Erling Haaland, Kanes Bayern-Teamkollege Michael Olise auf Platz neun und Fabián Ruiz.
Yamal erhielt die Kopa-Trophäe für den besten jungen Spieler, Spaniens Torhüter Unai Simón die Jaschin-Trophäe, Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente die Auszeichnung als Trainer des Jahres. Paris Saint-Germain wurde Club des Jahres, Arsenals Bukayo Saka bekam den Sócrates-Preis. Die Gala begann mit 30 Minuten Verspätung.
