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eBay streicht rund neun Prozent der Stellen – zweite Abbaurunde in diesem Jahr

Der Onlinemarktplatz will sich auf Luxuswaren, Sammlerstücke und generalüberholte Produkte konzentrieren. Konzernchef Jamie Iannone kündigte den Schritt laut Reuters in einem internen Schreiben an.

Archivbild: eBay-Zentrale in San José, Kalifornien (2018)

Archivbild · Foto: Coolcaesar / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der US-Onlinehändler eBay baut rund neun Prozent seiner Belegschaft ab. Das geht aus einem internen Schreiben von Konzernchef Jamie Iannone hervor, das die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte. Ein Sprecher bestätigte am Mittwoch den Abbau von rund 1.000 Stellen. Ende vergangenen Jahres beschäftigte eBay etwa 12.300 Menschen, bereits im Februar waren rund 800 Arbeitsplätze weggefallen.

eBay will Abläufe vereinfachen und Mittel in die am schnellsten wachsenden Bereiche lenken – geprüfte Luxuswaren, Sammlerstücke und generalüberholte Produkte. „Our strategy is working“, schrieb Iannone. Wer betroffen ist, soll in den kommenden Tagen informiert werden. Angaben zu einzelnen Ländern oder Standorten enthalten die Berichte nicht.

Die Aktie gab im vorbörslichen US-Handel um 1,8 Prozent nach, hatte seit Jahresbeginn aber fast 40 Prozent zugelegt. Im Mai hatte eBay ein unaufgefordertes Übernahmeangebot von GameStop-Chef Ryan Cohen über rund 56 Milliarden Dollar als weder glaubwürdig noch attraktiv abgelehnt. Seine Quartalszahlen legt eBay in der kommenden Woche vor.

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