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Trumps KI-Taskforce legt los: KI-Labore sollen Fehlverhalten ihrer Modelle melden

Bei ihrem ersten Treffen hat die „Super Intelligence“-Taskforce eine Satzung beschlossen und einen Risikobericht in Auftrag gegeben. Neue Gesetze standen nicht auf der Tagesordnung.

Archivbild: das Weiße Haus in Washington

Archivbild · Foto: Diego Delso / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die von US-Präsident Donald Trump eingesetzte KI-Taskforce hat am Donnerstag erstmals offiziell getagt und ihre Satzung beschlossen. Damit beginnt ein Zeitraum von 120 Tagen. Geleitet wird das Gremium von Geheimdienstkoordinator Jay Clayton; zur Führung gehören außerdem FTC-Chef Andrew Ferguson, Scott Kupor von der Bundespersonalbehörde und als stellvertretender Vorsitzender Verteidigungs-Staatssekretär Emil Michael.

Laut The Next Web gab die Taskforce bei den wissenschaftlichen Beratern des Präsidenten einen Bericht über KI-Risiken in Auftrag – zu Cybersicherheit und kritischer Infrastruktur, Biosicherheit und Dual-Use-Anwendungen sowie zu Kontrolle und Verantwortlichkeit von KI-Modellen. Ausschüsse befassen sich mit Meldungen und Reaktion auf Vorfälle, kritischer Infrastruktur sowie Strafverfolgung und Verbraucherschutz. In der Satzung heißt es, die Labore seien letztlich verantwortlich für die Risiken und Chancen, die ihre Modelle verstärken und beschleunigen.

KI-Firmen sollen Fehlverhalten ihrer Modelle melden und umgehend beheben. Verspätete Meldungen und unzureichende Korrekturen würden „nicht toleriert“, warnte die Führung der Taskforce. Was als Vorfall gilt und welche Folgen Verstöße haben, ist laut The Next Web noch offen. Neue Gesetze oder Vorschriften wurden bei dem Treffen nach einer Darstellung des Weißen Hauses nicht besprochen.

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