Testfahrt ohne Auto: RWTH zeigt ihr Hardware-in-the-Loop-Labor für E-Antriebe
Echte Steuergeräte, simulierte Umgebung: Im Video stellt Prof. Jakob Andert das Labor vor, in dem Steuergeräte etwa für Batteriemanagement oder E-Maschinen getestet werden.
Foto: Qwertzu111111 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video: YouTube · RWTHAachenUniversity · youtube.com
Die RWTH Aachen hat ein Video veröffentlicht, in dem Prof. Jakob Andert das Hardware-in-the-Loop-Labor für mobile Antriebe vorstellt. Andert leitet den Lehrstuhl für Mechatronik in mobilen Antrieben. Das Video trägt den Titel „Praktisch lernen“.
Hardware-in-the-Loop (HiL) ist ein Entwicklungs- und Prüfkonzept: Ein reales Steuergerät – etwa ein Batteriemanagementsystem oder die Steuerung einer elektrischen Maschine – wird in Echtzeit mit einer simulierten Umgebung verbunden. Statt das ganze Fahrzeug oder den kompletten Antriebsstrang aufzubauen, berechnet ein mathematisches Modell Batterie, Maschine, Hochvolt-Bordnetz und Sensorik. Das Steuergerät reagiert darauf wie in der echten Welt.
Der Vorteil laut RWTH: Funktionen, Grenzfälle und Fehlerzustände lassen sich so sicher, wiederholbar und ohne teure Hardware im Labor erproben. Das Video erschien am 9. Oktober im Vorfeld einer Informationsveranstaltung am 12. Oktober.
