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Käfig für KI-Agenten: Perplexity gibt seine Sandbox SPACE frei

Die isolierte Umgebung soll verhindern, dass KI-Agenten aus ihrem Rahmen ausbrechen. In einem Test scheiterten laut Perplexity neun führende Modelle in 118 Versuchen.

Archivbild: Perplexity-Mitgründer und -Chef Aravind Srinivas bei TechCrunch Disrupt 2024

Archivbild · Foto: TechCrunch / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die KI-Suchmaschine Perplexity hat ihre Sandbox SPACE als Open Source freigegeben. Der Name steht für „Sandboxed Platform for Agentic Code Execution“: In abgeschotteten Mini-Rechnern führen KI-Agenten Code aus, ohne auf das übrige System zugreifen zu können. Perplexity nutzt SPACE selbst für seinen Agenten-Dienst Computer. Die Software steht laut Crypto Briefing unter der Apache-2.0-Lizenz auf GitHub bereit; die Cloud-Anbieter CoreWeave, Akamai und Crusoe wollen sie ihren Kunden anbieten, berichtete Semafor.

Laut Semafor ließ Perplexity nach eigenen Angaben neun führende KI-Modelle gezielt versuchen, aus der Sandbox auszubrechen – in 118 Versuchen gelang das keinem. Aus anderen, nicht quelloffenen Sandboxen seien die Modelle dagegen entkommen; Zahlen dazu nannte das Unternehmen laut Semafor nicht. Technisch setzt SPACE auf Firecracker-Mikro-VMs von Amazon; Sitzungen lassen sich pausieren und per Schnappschuss bis zu einer Woche zurückdrehen.

Hintergrund sind wiederholte Berichte über KI-Agenten, die in Tests ihre Grenzen überschritten haben. „Viele Firmen überlegen, wie sie sichere KI-Agenten bauen können, und stoßen oft an eine Wand“, sagte Perplexity-Entwickler Zibi Braniecki zu Semafor. „Wir haben eine Lösung.“

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