Offene Ateliers: LVMH lässt Besucher bis Sonntag hinter die Kulissen von Dior und Celine
Bei den „Journées Particulières“ öffnen 45 Marken des Luxuskonzerns 71 Orte in 13 Ländern. Neu dabei ist Shanghai.

Archivbild · Foto: Thomas van de Weerd / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Der Luxuskonzern LVMH hat am Freitag die sechste Ausgabe seiner „Journées Particulières“ eröffnet. Bis Sonntag, 18. Oktober, öffnen nach Konzernangaben 45 Marken insgesamt 71 Orte in 13 Ländern für das Publikum, teils mit Reservierung, teils bei freiem Eintritt. Ursprünglich angekündigt waren 65 Orte in 11 Ländern. Die Tage der offenen Tür gibt es seit 2011, zuletzt fanden sie vor vier Jahren statt. Das Motto lautet „An der Quelle der Träume“ und kreist um Natur, Kultur und Handwerk.
Neu ist ein Programm in Shanghai: Im Viertel Zhangyuan präsentierten sich erstmals mehrere Marken gemeinsam im Maison LVMH, im Louis Vuitton Mansion konnten Besucher die Herstellung von Taschen und das Bemalen von Koffern verfolgen. In Paris öffnete Dior seine Ateliers an der Avenue Montaigne 30, Celine zeigt erstmals seine Konfektionswerkstätten in der Rue Vivienne. Louis Vuitton empfängt Gäste unter anderem in Asnières und in einer Schuhmanufaktur in Italien.
In Rom feiert Fendi im Palazzo della Civiltà Italiana zehn Jahre Couture mit der Ausstellung „Ein Märchen der Zukunft“, die mit Maria Grazia Chiuris erster Couture-Kollektion endet; die Führungen sind ausgebucht. Loro Piana öffnet sein Strickzentrum im piemontesischen Ghemme, Loewe die Casa Loewe in Madrid. „Wir wollten zum Ursprung des Traums zurückkehren“, hatte Antoine Arnault, bei LVMH für Image und Umwelt zuständig, bei der Vorstellung des Programms gesagt.
