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Nächste Gridstrafe droht: Russell peilt Motorwechsel in Las Vegas an

Mercedes bringt ein Motoren-Update, das bei beiden Fahrern neue Strafen auslöst. George Russell will seine Strafe auf einer Überholstrecke absitzen – „vielleicht in Las Vegas“.

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Foto: Liauzh / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · FORMULA 1 · youtube.com

George Russell muss sich auf eine weitere Startplatzstrafe einstellen. Bereits in Singapur ging der Brite von ganz hinten ins Rennen, weil ihn ein neuer Motor über das erlaubte Kontingent an Antriebskomponenten brachte; nötig geworden war der Wechsel durch einen Motorschaden beim Rennen in Malaysia. Mit dem Singapur-Antrieb könnte er laut Formel1.de theoretisch bis Saisonende fahren. Doch Mercedes plant in den kommenden Wochen ein Motoren-Update, für das ein erneuter Wechsel und damit eine weitere Gridstrafe fällig wird.

„Es wird jetzt wahrscheinlich eher später in der Saison sein – vielleicht in Las Vegas. Aber irgendwann wird es kommen“, sagte Russell laut Crash.net. Diesmal könne Mercedes selbst entscheiden, wo man die Strafe in Kauf nimmt, und wolle dafür Strecken wählen, auf denen Überholen etwas leichter ist. Der Große Preis von Las Vegas findet vom 20. bis 22. November statt. Auch WM-Spitzenreiter Andrea Kimi Antonelli bekommt mit dem Update einen neuen Motor und eine Strafe; Formel1.de zufolge wird Mercedes wohl nicht beide Fahrer im selben Rennen von hinten starten lassen.

Fürs Erste konzentriert sich Mercedes auf das Chassis: Laut Mercedes-Teamvertreter Bradley Lord starten in Austin beide Autos mit dem in Malaysia eingeführten Update und einem neuen Frontflügel. Russell liegt in der WM mit 238 Punkten 102 Zähler hinter Antonelli (340). „Das Ziel ist jetzt, das Auto zu verbessern“, sagte er laut Crash.net.

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