Bis zu 60 Millionen Schmuckstücke im Jahr: Pandoras neue Fabrik in Vietnam
Pandora hat in Ho-Chi-Minh-Stadt nach eigenen Angaben die weltgrößte Fertigung für Feinschmuck eröffnet. Euronews zeigt, wie der Konzern mehr produzieren und zugleich Emissionen senken will.
Foto: Kkjwiki / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)
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Der dänische Schmuckkonzern Pandora hat Anfang Oktober in Ho-Chi-Minh-Stadt eine Fabrik eröffnet, die er als weltgrößte Produktionsstätte für Feinschmuck bezeichnet. Laut Pandora wurden 150 Millionen US-Dollar investiert; die Kapazität des Unternehmens steigt damit um 50 Prozent. Im Vollbetrieb sollen dort 7.000 Menschen arbeiten und bis zu 60 Millionen Schmuckstücke pro Jahr entstehen. Es ist Pandoras vierte Fabrik und die erste außerhalb Thailands.
„Das gibt uns die Flexibilität, alle unsere Kollektionen in allen Materialien und Handwerkstechniken zu fertigen“, sagte Konzernchefin Berta de Pablos-Barbier laut Euronews. Das Werk soll vollständig mit erneuerbarem Strom laufen; seit 2024 verwendet Pandora nach eigenen Angaben ausschließlich recyceltes Gold und Silber. 2025 verkaufte das Unternehmen 112 Millionen Schmuckstücke.
Euronews verweist auch auf Risiken: Pandora hatte im August gewarnt, dass US-Importzölle die Profitabilität weiter belasten. Zudem erinnert der Sender an frühere Arbeitskonflikte in Pandoras Werk in Bangkok. Die Reportage über die neue Fabrik ist auf dem YouTube-Kanal von Euronews zu sehen.
