Nach Kritik an Uniteds Führung: Lisandro Martínez erklärt sich – ohne Entschuldigung
Der Verteidiger von Manchester United hat seine Aussagen nach dem 0:2 bei Atlético Madrid auf Instagram eingeordnet. Ob der Klub ihn bestraft, ist laut Sky Sports noch offen.

Archivbild · Foto: Hainotdeptrai / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)
Lisandro Martínez von Manchester United hat sich nach seiner Kritik an der Vereinsführung mit einer Stellungnahme auf Instagram zu Wort gemeldet. Er habe aus Wut und Frust gesprochen und stelle sich selbst an die Spitze der Verantwortung, entschuldige sich aber nicht, berichtet Sky Sports. „Meine Worte spiegeln wider, wie ich mich fühle und wie sehr ich diesen Klub um die größten Titel kämpfen sehen will“, schrieb der Argentinier. Er glaube an seine Mitspieler, den Trainer und alle, die den Klub voranbringen wollen.
Nach dem 0:2 in der Champions League bei Atlético Madrid hatte der 28-Jährige gesagt, er erwarte „mehr vom Technischen Direktor“, und mehr Verstärkungen gefordert. Laut Sky Sports hat United noch nicht entschieden, ob es Konsequenzen gibt; mindestens ein Spieler soll ihn auf dem Rückflug zur Rede gestellt haben. Laut Telegraph teilen ältere Spieler seine Kritik inhaltlich, halten eine Strafe für die öffentlichen Äußerungen aber mehrheitlich für angebracht.
Trainer Michael Carrick wird sich laut Independent am Freitag vor dem Ligaspiel bei Leeds United am Sonntag äußern. Martínez' Vertrag läuft im Sommer aus.
