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Roboter lernen sehen ohne KI-Experten: ABB bringt „AI Robot Trainer“

Auf der Industriemesse CIIF in Shanghai zeigt ABB eine Software, mit der Integratoren Bildverarbeitung für Roboter selbst trainieren – und zwei neue Industrieroboter.

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Foto: Clemenspool / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · ABB Robotics · youtube.com

Der Technologiekonzern ABB stellt auf der China International Industry Fair (CIIF) in Shanghai, die noch bis Freitag läuft, eine Erweiterung seiner KI-Bildverarbeitung OmniCore EyeMotion vor. Der „AI Robot Trainer“ soll Systemintegratoren ohne KI-Fachwissen in die Lage versetzen, Kameraanwendungen für Roboter selbst zu trainieren, einzusetzen und laufend zu verbessern. Bilder aus der Fabrikhalle werden dabei mit synthetischen Daten kombiniert; ein geführter Ablauf und ein KI-Chatbot leiten durch die einzelnen Schritte.

Die Software arbeitet nach ABB-Angaben mit Kameras und Sensoren beliebiger Hersteller und ist für Aufgaben wie Greifen aus der Kiste, Qualitätsprüfung, Sortieren und Montage gedacht. Die Inbetriebnahme soll sich um bis zu 90 Prozent verkürzen, die Taktzeit zusammen mit automatischer kollisionsfreier Bahnplanung um bis zu 50 Prozent. „Physische KI verändert grundlegend, was Roboter können, wo sie arbeiten und welchen Wert sie schaffen“, sagte Robotik-Chef Marc Segura.

Parallel präsentiert ABB die Industrieroboter IRB 1700 und IRB 1700ID mit 6 bis 12 Kilogramm Traglast. Sie sollen bis zu 20 Prozent kürzere Taktzeiten als vergleichbare Modelle erreichen, bis zu 15 Prozent weniger Strom verbrauchen als der Vorgänger IRB 1600 und nur halb so viel Platz brauchen. Preise und einen Marktstart für den AI Robot Trainer nannte ABB nicht.

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