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Riad: Flughafen bleibt bis Samstag zu – Saudi-Arabien prüft Versagen der Luftabwehr

Nach den tödlichen Huthi-Angriffen bleibt Riads Hauptflughafen laut Luftfahrthinweis bis 17. Oktober gesperrt. Die Huthis erklären Ölanlagen und Flughäfen zu „legitimen Zielen“.

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Foto: liton islam / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · BBC News · youtube.com

Der internationale Flughafen King Khalid in Riad bleibt nach einem Luftfahrthinweis (NOTAM) bis zum 17. Oktober geschlossen. Die saudische Luftfahrtbehörde hatte die Sperrung am Montag für Sicherheitsprüfungen verlängert. Bei einem Huthi-Angriff am Samstag waren mindestens 13 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt worden; am Sonntag tötete ein Geschoss am Terminal 4 einen pakistanischen Bewohner des Landes, elf Menschen wurden verletzt. Die US-Fluggesellschaft Delta verschob den geplanten Start ihrer Verbindung Atlanta–Riad auf März 2027.

Saudi-Arabien untersucht nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AP, warum die Luftabwehr die Raketen und Drohnen nicht abfing. Nach ersten Erkenntnissen seien zunächst Drohnen gestartet worden, danach Marschflugkörper und ballistische Raketen, die mehr als 1.000 Kilometer zurücklegten. Energieminister Prinz Abdulaziz bin Salman kündigte eine „ebenso ernste“ Antwort an. Die von Saudi-Arabien geführte Koalition meldete am Montag den Abschuss einer auf Riad gerichteten Rakete.

Das Huthi-Politbüromitglied Mohammed al-Bukhaiti drohte nach Angaben von Iran International mit einer „schnellen und schmerzhaften Antwort“, falls die USA in den Krieg im Jemen eintreten. Beschäftigte saudischer Ölanlagen und Flughäfen sollten sich fernhalten, diese seien „legitime Ziele“. US-Präsident Donald Trump hatte erklärt, die USA prüften, sich an saudischen Angriffen auf die Huthis zu beteiligen.

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