Mutmaßlicher Anschlagsplan auf US-Bomberbasis: London macht Irans Garden verantwortlich
Premier Burnham sieht Irans Revolutionsgarden „fast sicher“ hinter einem Plan gegen RAF Fairford. Mehr als zwei Dutzend Staaten stellen sich hinter London, Teheran dementiert.

Symbolbild · Foto: Peter Evans / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Großbritannien macht Irans Revolutionsgarden für einen mutmaßlichen Anschlagsplan gegen den Luftwaffenstützpunkt RAF Fairford verantwortlich, auf dem zuletzt US-Bomber stationiert waren. Der Plan sei „höchstwahrscheinlich“ im Iran koordiniert und „fast sicher“ von den Revolutionsgarden gesteuert worden, sagte Premierminister Andy Burnham am Montag im Parlament. Sieben Männer waren festgenommen und später gegen Kaution freigelassen worden.
London verhängte Sanktionen gegen zwei iranische Staatsangehörige, kündigte ein härteres Vorgehen gegen iranische kriminelle Netzwerke an und bestellte den iranischen Botschafter ein. Die Außenminister der USA, Großbritanniens, Australiens, Kanadas und 23 weiterer Staaten verurteilten in einer gemeinsamen Erklärung feindselige Aktivitäten Irans auf fremdem Boden.
Das iranische Außenministerium wies die Vorwürfe als „unbegründet“ zurück. London habe keine Beweise vorgelegt und wolle von den US-israelischen Militärschlägen gegen den Iran ablenken. Botschafter Seyed Ali Mousavi bestritt laut der Agentur IRNA jede iranische Beteiligung und bot eine Zusammenarbeit mit den britischen Behörden an.
