Jiuzhaigou: Chinas Tal der türkisfarbenen Seen leuchtet jetzt in Herbstfarben
Dutzende blaue und grüne Seen, Wasserfälle und Gipfel bis über 4.700 Meter: Das Tal im Südwesten Chinas ist Unesco-Welterbe – und im Herbst besonders beliebt.
Foto: chensiyuan / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
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Im Norden der chinesischen Provinz Sichuan, laut Wikipedia rund 330 Kilometer nördlich der Millionenstadt Chengdu, liegt eines der farbenprächtigsten Täler der Welt: Jiuzhaigou. Der Name verweist auf die neun tibetischen Dörfer entlang des Tals. Berühmt ist Jiuzhaigou für Dutzende Seen in Blau-, Grün- und Türkistönen, verbunden durch Wasserfälle. Das Gebiet reicht von etwa 2.000 Metern bis in Höhen von mehr als 4.700 Metern; laut Unesco umfasst das Welterbe 72.000 Hektar (720 Quadratkilometer), dazu kommen 60.000 Hektar Pufferzone.
Die Unesco nahm das Gebiet 1992 als Naturerbe in die Welterbeliste auf, 1997 wurde es zudem Biosphärenreservat. Laut Unesco ist Jiuzhaigou Nationalpark und nationales Naturschutzgebiet. In den Wäldern leben der gefährdete Große Panda – laut Wikipedia weniger als 20 Tiere – und die Goldstumpfnase, eine Affenart. Im August 2017 beschädigte ein Erdbeben der Stärke 7,0 das Tal schwer, unter anderem den Nuorilang-Wasserfall; erst am 3. März 2018 öffnete es mit Einschränkungen wieder.
Heute strömen die Besucher wieder: Laut Wikipedia kamen 2024 rund 5,11 Millionen Menschen, 2002 waren es noch 1,19 Millionen. An Spitzentagen Ende Juli und Anfang August sind es mehr als 30.000; zeitgebundene Tickets begrenzen den Zugang auf 41.000 pro Tag. Besonders beliebt ist der Herbst, wenn sich die Wälder rund um die Seen gelb, orange und rot färben.
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