Weltweite Umfrage: Psychische Gesundheit ist die häufigste Gesundheitssorge
48 Prozent zählen laut Ipsos die seelische Gesundheit zu den größten Gesundheitsproblemen ihres Landes – 2018 waren es 27 Prozent. In Europa halten drei von vier ihr System für überlastet.

Symbolbild · Foto: Harrison Keely / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die psychische Gesundheit bereitet Menschen weltweit die größten Sorgen. Laut dem am 8. Oktober veröffentlichten Health Service Report 2026 des Marktforschungsinstituts Ipsos zählen sie im Schnitt von 32 Ländern 48 Prozent zu den größten Gesundheitsproblemen ihres Landes. 2018 lag der Wert noch bei 27 Prozent; seit 2023 steht das Thema an der Spitze. Es folgen Krebs (40 Prozent), Stress (32 Prozent) und Übergewicht (25 Prozent).
Nur 45 Prozent der Befragten bewerten die Gesundheitsversorgung in ihrem Land als gut – am besten schneidet Malaysia ab (74 Prozent), am schlechtesten Ungarn (13 Prozent). 64 Prozent halten ihr Gesundheitssystem für überlastet. Als größte Probleme nennen sie Zugang und Wartezeiten (47 Prozent), Personalmangel (43 Prozent) und Behandlungskosten (32 Prozent).
In Europa ist die Unzufriedenheit laut Ipsos besonders groß: 76 Prozent halten die Gesundheitsdienste für überlastet, Personalmangel (55 Prozent) und Zugang zur Behandlung (52 Prozent) liegen über dem weltweiten Schnitt. Schon im Frühjahr hatte eine Ipsos-Befragung für die Aktion Mensch in Deutschland darauf hingewiesen, dass vor allem Menschen mit Behinderung auf Hürden beim Zugang zur Versorgung stoßen.
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