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Immobilien in Bulgarien: Zahl der Verkäufe bricht im Sommer um 22 Prozent ein

Laut Registeragentur wurden im dritten Quartal gut 45.000 Immobilien verkauft – deutlich weniger als in den Vorjahren. Hypotheken nehmen dagegen weiter zu, die Preise steigen.

Symbolbild: Wohnhäuser im Sofioter Stadtteil Sweta Troiza

Symbolbild · Foto: zonemars / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der bulgarische Immobilienmarkt kühlt sich weiter ab. Laut Daten der Registeragentur (Agentsia po vpisvaniyata), über die das Portal Economic.bg berichtete, wurden von Juli bis September 45.312 Kaufverträge für Immobilien eingetragen – 22,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (58.184). Es ist das dritte Quartal in Folge mit einem Rückgang. In den ersten neun Monaten 2026 waren es 129.431 Verkäufe, ein Minus von 18,8 Prozent.

In allen großen Städten wurde weniger verkauft: In Sofia fiel die Zahl im dritten Quartal um 21,2 Prozent auf 7.282, in Plowdiw um 23,9 Prozent auf 3.354 und in Warna um 26,3 Prozent auf 2.853. In Burgas lag das Minus bei 14,3 Prozent; gegenüber dem Frühjahr stiegen die Verkäufe dort aber um 12,6 Prozent. Makler halten den Vergleich mit 2025 laut Economic.bg für wenig aussagekräftig, weil die Euro-Einführung damals für eine besondere Kauflaune gesorgt habe.

Gegen den Trend wachsen die Hypotheken: Laut Profit.bg wurden bis Ende September 41.359 Hypotheken eingetragen, 5,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum; mitgezählt sind auch Umschuldungen. Billiger wird Wohnen deshalb nicht: Laut Profit.bg steigen die Preise nach Einschätzung des Immobilienexperten Martin Srebrow weiter um etwa 15 Prozent.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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