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Luftgekühlt mit 480 Gigabyte: Intel nennt Details zu seiner Rechenzentrums-GPU D-Serie

Intel hat technische Daten seiner GPU D-Serie veröffentlicht: bis zu 480 GB Speicher bei 350 Watt und Luftkühlung. Dazu kommen Xeon-Racks mit über 46.000 Prozessorkernen.

Symbolbild: Serverschränke in einem Rechenzentrum

Symbolbild · Foto: PiDatacenters / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Intel hat am Montag neue technische Details zu seiner Grafikprozessor-Reihe für Rechenzentren veröffentlicht, die bislang unter dem Codenamen Crescent Island lief und nun GPU D-Serie heißt. Die Chips basieren auf der Architektur Xe3P und kommen mit bis zu 480 Gigabyte LPDDR5X-Speicher und 1,5 Terabyte pro Sekunde Speicherbandbreite. Die Rechenleistung gibt Intel mit 1,3 Petaflops im Datenformat FP8 bei einer Leistungsaufnahme von 350 Watt an.

Eine einzelne Karte soll KI-Modelle mit bis zu 300 Milliarden Parametern ausführen können, ein System mit acht GPUs Modelle mit mehr als einer Billion Parametern. Die Karten im Standard-PCIe-Format werden mit Luft gekühlt, was den Einsatz in bestehenden Rechenzentren ohne Flüssigkühlung erleichtern soll. Intels eigene Karte hat 160 Gigabyte Speicher, Partner können Varianten mit bis zu 480 Gigabyte bauen. Erste Kunden erhalten bereits Muster.

Zugleich stellte Intel Rack-Designs mit Xeon-6+-Prozessoren vor, die auf mehr als 46.000 Prozessorkerne pro Serverschrank kommen; ein Rack nimmt insgesamt 133,45 Kilowatt auf. Viele der Designs folgen dem offenen Standard Open Rack v3 des Open Compute Project.

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