Kabayel: Erst nach der ersten Verteidigung fühle ich mich als echter Weltmeister
WBC-Champion Agit Kabayel will seinen Titel am 28. November in Düsseldorf gegen Nelson Hysa erstmals verteidigen – und spricht von der „Ära Kabayel“.

Archivbild · Foto: Liv Lovisa / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Agit Kabayel fühlt sich noch nicht ganz als vollwertiger Weltmeister. Er wurde im Juni vom Interims- zum regulären WBC-Champion im Schwergewicht befördert, nachdem Oleksandr Usyk seine Titel niedergelegt hatte, statt Pflichtverteidigungen zu bestreiten. Erst nach dem nächsten Kampf werde es sich „definitiv“ so anfühlen, sagte der 34-Jährige im Interview mit Louis Hart für den YouTube-Kanal des Ring Magazine. „Usyk hat alle seine Gürtel abgegeben, und das ist mein erster Kampf seitdem.“
Um einen Kampf gegen Usyk habe er sich bemüht: „Ich habe alles versucht.“ Nun blickt Kabayel (27-0, 19 K. o.) nach vorn: „Das ist meine Ära. Die Kabayel-Ära.“ Am 28. November trifft er in der Düsseldorfer Arena auf den ebenfalls ungeschlagenen Albaner Nelson Hysa (25-0, 23 K. o.); DAZN überträgt.
Laut Ring Magazine sind mehr als 35.000 der 43.000 Karten verkauft, Promoter Frank Warren rechnet mit einem ausverkauften Haus. Zuletzt war in der Arena im November 2015 ein Schwergewichts-WM-Kampf zu sehen – damals besiegte Tyson Fury Wladimir Klitschko.
