Nach Hütters Kritik: Eintracht-Kapitän Koch will „nicht weglaufen“
Nach dem 0:6 in Leipzig und seiner Auswechslung zur Pause meldet sich Frankfurts Kapitän Robin Koch zu Wort. Er respektiere Entscheidungen, Weglaufen sei aber „keine Option“.

Archivbild · Foto: Patrik Meyer / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Eintracht Frankfurts Kapitän Robin Koch hat sich nach der öffentlichen Kritik von Trainer Adi Hütter kämpferisch gezeigt. „Weglaufen oder den Kopf in den Sand stecken ist für mich aber keine Option“, sagte der 30-Jährige dem „kicker“. „Ich bin Kapitän und meine Pflicht ist es, diese Niederlage gemeinsam mit dem Team aufzuarbeiten.“ Dazu gehöre auch, Entscheidungen zu respektieren und zu akzeptieren, „selbst wenn sie mich persönlich treffen oder ich sie mir anders gewünscht hätte“.
Hütter hatte Koch beim 0:6 bei RB Leipzig am Samstag zur Halbzeit beim Stand von 0:4 ausgewechselt und die Abwehr als „nicht bundesligatauglich“ bezeichnet. „Von einem Führungsspieler und Kapitän erwarte ich einfach etwas anderes“, sagte der Trainer. Sport1-Experte Stefan Effenberg kritisierte die Auswechslung: Den Kapitän nehme man auch beim Stand von 0:4 nicht vom Platz.
Viel Zeit zur Aufarbeitung bleibt nicht: In der Bundesliga empfängt Frankfurt bereits am Freitag den 1. FC Köln.
Quellen
- SPORT1 (SID), Nach Höchststrafe: Jetzt reagiert Eintracht-Kapitän Koch, 12.10.2026
- hessenschau.de, Eintracht-Frankfurt-News-Ticker: Kapitän Koch – Weglaufen ist keine Option, 11./12.10.2026
- sportschau.de (hr), Fallen lassen oder stützen? Die heikle Zukunftsfrage von Eintracht-Kapitän Robin Koch, 12.10.2026
- 90min.de (mit kicker-Zitaten), Nach 0:6-Debakel: Koch reagiert auf öffentliche Trainer-Abrechnung, 12.10.2026
