Turki Alalshikh: Canelo will trotz der Angriffe in Riad boxen – „Er fürchtet nichts“
Nach neuen Angriffen auf Riad hat Turki Alalshikh erklärt, Canelo Álvarez wolle am 31. Oktober auf jeden Fall dort gegen Christian Mbilli antreten. Kritik kommt aus der Boxszene.

Archivbild · Foto: Presidencia de la República Mexicana / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Saúl „Canelo“ Álvarez will trotz der angespannten Sicherheitslage in Riad boxen. „Canelo hat sich bei mir gemeldet und mir gesagt, dass er im Oktober trotzdem in Riad kämpfen wird, egal was passiert“, schrieb Turki Alalshikh, Vorsitzender der saudischen Unterhaltungsbehörde und Organisator des Abends, laut The National am Sonntagabend auf X. „Er fürchtet nichts.“ Laut The National berichtete The Athletic, dass Álvarez am Kampf festhalten wolle und DAZN die Planungen für eine Übertragung aus Saudi-Arabien vorantreibe.
Am Sonntag waren nach Angaben der saudischen Behörden bei einem weiteren Angriff auf den Flughafen King Khalid ein Mensch getötet und elf verletzt worden. Laut Boxing News hatte die Sicherheitswarnung der US-Vertretung vom 5. Oktober Gerüchte über eine Verlegung nach Las Vegas im November ausgelöst; eine Stellungnahme der Veranstalter dazu gab es nicht. Die Saudi Pro League verschob am Sonntag die Partie Abha gegen Al Faisaly.
Der Journalist Jake Donovan kritisierte Alalshikhs Darstellung laut Boxing 24/7 auf X scharf: Das sei „eine völlige Missachtung menschlichen Lebens“. Álvarez (63-3-2), 36 Jahre alt, hat seit seiner Punktniederlage gegen Terence Crawford im September 2025 nicht mehr geboxt; gegen WBC-Weltmeister Mbilli geht es um den Titel im Supermittelgewicht.
