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Starlink in Indien: Musk verspricht günstige Preise und legt sich mit Ambani an

Kurz vor dem Rekord-Börsengang von Jio verschärft Elon Musk den Streit mit Mukesh Ambani: Starlink müsse in Indien bezahlbar sein. Die Regierung weist Vorwürfe der Bevorzugung zurück.

Starlink-Antenne für Satelliteninternet (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Ka23 13 / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Elon Musk hat angekündigt, dass der Satelliten-Internetdienst Starlink in Indien zu erschwinglichen Preisen angeboten werden soll. „Wenn Starlink in Indien zu teuer ist, wird es offensichtlich niemand kaufen“, schrieb er am Samstag auf X, wie Reuters berichtet. Konkrete Preise nannte er nicht. Ambanis Gewinne würden zwar sinken, „aber er geht nicht pleite“, fügte Musk hinzu.

Bereits am Freitagabend hatte Musk den Reliance-Chef Mukesh Ambani als „Premierminister Ambani“ angesprochen und gefragt, ob er Starlink den Wettbewerb erlauben würde. Musk wirft der Regierung von Narendra Modi und Ambani vor, den Marktstart von Starlink zugunsten von Reliance Jio zu verzögern. Das ist eine bemerkenswerte Wende, denn Musk pflegte lange ein gutes Verhältnis zu Modi.

Die indische Regierung bestreitet jede Bevorzugung: Drei Satellitenanbieter, darunter Starlink und Jios eigenes Projekt, warteten auf die abschließende Sicherheitsfreigabe. Der Streit fällt in die Tage vor dem Börsengang von Jio Platforms, dem bislang größten in Indiens Geschichte, bei einer angestrebten Bewertung von 106 Milliarden Dollar. Mobile Daten kosten in Indien nur rund acht US-Cent pro Gigabyte, Reliance äußerte sich zunächst nicht.

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