Linken-Parteitag in Berlin: Emde protestiert vor der Halle gegen Rot-Grün-Rot
Die Berliner Linke berät über Koalitionsgespräche mit SPD und Grünen. Die Abgeordnete Vanessa Emde protestierte draußen. Bei einem Ja sollen die Verhandlungen am Montag beginnen.

Archivbild · Foto: Sandro Halank / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Auf ihrem Sonderparteitag im Dong-Xuan-Center in Lichtenberg berät die Berliner Linke seit dem Vormittag darüber, ob sie Koalitionsverhandlungen mit SPD und Grünen aufnimmt. Bis 14 Uhr lag noch kein Ergebnis vor; erwartet wird eine klare Mehrheit. Stimmen die Delegierten zu, sollen die Dreiergespräche nach dpa-Angaben am Montag beginnen. SPD und Grüne hatten bereits in der Vorwoche zugestimmt.
Die direkt gewählte Abgeordnete Vanessa Emde, mit der die Linksfraktion nach eigener Darstellung keine gemeinsame Arbeitsgrundlage mehr sieht, protestierte nach Angaben der Berliner Zeitung vor der Halle gegen das Sondierungspapier. Die Kritik der Demonstrierenden richtet sich vor allem gegen die Nahostpolitik der geplanten Koalition.
Spitzenkandidatin Elif Eralp warb um Zustimmung und fragte ihre Kritiker: „Wollen wir unsere wundervolle und vielfältige Stadt wirklich der CDU überlassen?“
