Judas Priest: „Metal Gods“ live in Memphis 1982 – aus dem Konzertfilm „Live Vengeance '82“
12. Dezember 1982, Mid-South Coliseum in Memphis: Judas Priest auf der Tour zu „Screaming for Vengeance“ – mit „Metal Gods“, dem Song, der Rob Halford seinen Spitznamen gab.
Foto: DCDavies1990 / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)
Video zur Single: YouTube · JudasPriestVEVO · youtube.com
Am 12. Dezember 1982 machten Judas Priest auf ihrer Welttournee zum Album „Screaming for Vengeance“ Station im Mid-South Coliseum in Memphis, Tennessee – und ließen die Kameras laufen. Unter der Regie von Mick Anger entstand der Konzertfilm „Live Vengeance '82“, aus dem dieses offizielle Video stammt. „Metal Gods“ ist darin der vierte Song des Abends, direkt nach dem Auftakt mit „The Hellion/Electric Eye“, „Riding on the Wind“ und „Heading Out to the Highway“.
Die Besetzung war die der klassischen frühen Achtziger: Rob Halford (Gesang), K. K. Downing und Glenn Tipton (Gitarren), Ian Hill (Bass) und Dave Holland (Schlagzeug), der 1979 zur Band gestoßen war. „Metal Gods“ stammt vom Album „British Steel“, das im April 1980 erschien und im Februar desselben Jahres in Ringo Starrs Anwesen Tittenhurst Park bei Ascot aufgenommen wurde. Der Text erzählt von Robotern, die sich gegen die Menschheit erheben. Den marschierenden Maschinen-Sound erzeugte die Band mangels Samples mit einer Schublade voller Besteck – laut Tipton „Versuch und Irrtum, aber am Ende hat es sich gelohnt“.
Der Song hinterließ Spuren über die Musik hinaus: „Metal God“ wurde zu Rob Halfords Spitzname, 2009 ließ er sich den Begriff als Marke schützen. Der Memphis-Mitschnitt erschien 1983 zunächst auf VHS als „Judas Priest Live“. 2004 tauchte er als DVD in der Box „Metalogy“ wieder auf, 2006 folgte die eigenständige DVD „Live Vengeance '82“ mit neuem 5.1-Mix – inklusive „Diamonds and Rust“ und „The Green Manalishi“, die auf der ursprünglichen Videokassette fehlten.
