Kuwait: Todesurteile gegen drei Männer wegen Anschlagsplans auf Innenminister
Die Anklage wirft ihnen Spionage für Iran und Mitgliedschaft in der Hisbollah vor. Laut Berichten belegen die Vorwürfe allein nicht, dass Teheran hinter dem Plan stand.

Symbolbild · Foto: Zairon / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Ein Gericht in Kuwait hat drei Männer wegen eines mutmaßlichen Mordkomplotts gegen Innenminister Scheich Fahad al-Jussef am Montag zum Tode verurteilt. Das berichtete CBS News. Die Staatsanwaltschaft wirft den Verurteilten Spionage für Iran und die Mitgliedschaft in der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah vor. Weitere Angeklagte erhielten Berichten zufolge Haftstrafen; die Angaben dazu gehen auseinander.
Dem Bericht zufolge belegen die Vorwürfe allein nicht, dass Iran den Plan gesteuert hat. Der Prozess fällt in die Zeit des Iran-Kriegs und wachsender Spannungen zwischen Teheran und den Golfstaaten. Ebenfalls am 27. Oktober wurden in Großbritannien zwei Männer nach dem Gesetz über nationale Sicherheit angeklagt; es geht um einen mutmaßlichen, mit Iran in Verbindung gebrachten Plan gegen den Luftwaffenstützpunkt RAF Fairford.
