Katar fordert von Iran „guten Willen“ – und die Öffnung der Straße von Hormus
Doha vermittelt weiter zwischen Washington und Teheran. Das Treffen mit Saudi-Arabien, Pakistan und der Türkei in Teheran brachte laut Regionalquellen keinen Durchbruch.

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)
Katar hat Iran aufgefordert, seine Drohungen gegen Staaten der Region einzustellen und die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Iran habe sich zwar positiv geäußert, müsse aber noch guten Willen zeigen, sagte der Sprecher des katarischen Außenministeriums, Ibrahim bin Sultan al-Haschimi. Ein Vermittler halte „immer an diesem Fenster der Hoffnung fest“. Eine katarische Delegation war kürzlich in Teheran; Botschaften würden mit beiden Seiten ausgetauscht, einen Durchbruch gebe es aber nicht.
Am Montag hatten Saudi-Arabiens Verteidigungsminister, Pakistans Armeechef Asim Munir und der türkische Geheimdienstchef Ibrahim Kalin in Teheran verhandelt. Nach Angaben des ISW bat Iran die drei Staaten, einen regionalen Nichtangriffspakt zu unterstützen; Regionalquellen sahen jedoch keine Fortschritte. Der Sekretär des iranischen Sicherheitsrats, Mohsen Rezaei, sagte: „Amerika hat keinem Land in der Region Sicherheit gebracht.“ Die Ölsorte Brent kostete am Dienstag rund 116 Dollar je Barrel.
