WBO ordnet an: Stevenson muss gegen Muratalla verhandeln – 20 Tage Frist
Die WBO hat die Pflichtverteidigung von Halbweltergewichts-Weltmeister Shakur Stevenson gegen Raymond Muratalla angeordnet. Ohne Einigung bis 16. November folgt eine Börsenversteigerung.

Archivbild · Foto: Fernando Frazão/Agência Brasil / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 BR (zugeschnitten und skaliert)
Jetzt ist es offiziell: Die WBO hat am Dienstag auf ihrer Website die Verhandlungen über einen Pflichtkampf zwischen Halbweltergewichts-Weltmeister Shakur Stevenson (25-0, 11 K.-o.) und dem Ranglistenersten Raymond Muratalla (25-0, 17 K.-o.) angeordnet. Das berichten FIGHTMAG und Boxing News. „Die Parteien haben 20 Tage Zeit, sich gemäß den WBO-Regeln zu einigen“, heißt es laut Boxing News in der Mitteilung der WBO; Präsident Gustavo Olivieri bestätigte die Entscheidung.
Die Frist endet laut FIGHTMAG am Montag, 16. November. Kommt bis dahin keine Einigung zustande, setzt die WBO eine Börsenversteigerung an; jede Seite kann diese auch früher beantragen. Laut Boxing News (US) ging die Anordnung auf einen Antrag von Muratallas Promoter Top Rank zurück.
Stevenson hatte den Titel im Januar mit einem Sieg über Teófimo López gewonnen und seitdem nicht mehr geboxt. Ihm bleiben laut Boxing News nun nur die Pflichtverteidigung oder die Niederlegung des Gürtels. Eine Stellungnahme Stevensons lag zunächst nicht vor.
