Krimi in Wien: Zverev übersteht Landaluce – Dimitrov scheitert an Cobolli
Alexander Zverev hat sich in Wien nach mehr als drei Stunden gegen Martín Landaluce durchgesetzt und ist einen Sieg von Platz eins entfernt. Grigor Dimitrov verlor gegen Flavio Cobolli.
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Alexander Zverev ist beim ATP-500-Turnier in Wien nur knapp einer Auftaktniederlage entgangen. Der topgesetzte Hamburger besiegte den 20-jährigen spanischen Wildcard-Spieler Martín Landaluce, die Nummer 67 der Welt, nach 3:05 Stunden mit 7:5, 3:6, 7:6 (13:11). Im dramatischen Tiebreak vergaben beide Spieler Matchbälle, erst seinen fünften verwandelte Zverev laut ÖTV. „Gegen ihn hatte ich noch nie gespielt, deshalb wusste ich nicht genau, was auf mich zukommt“, sagte Zverev. „Er hat aber ein wahnsinniges Tennismatch gezeigt.“ Laut Tennis Now räumte er zudem ein: „Ich weiß, dass ich mich verbessern muss“ (übersetzt).
Im Achtelfinale trifft Zverev auf den Sieger der Mittwochspartie zwischen Tallon Griekspoor und Brandon Nakashima. Erreicht er das Viertelfinale, ist er laut ORF ab dem kommenden Montag die neue Nummer eins der Welt. In der aktuellen Weltrangliste liegt Jannik Sinner mit 10.450 Punkten vor Zverev (9.750). Auch Carlos Alcaraz steht nach einem Zweisatzsieg gegen Karen Khachanov im Achtelfinale.
Für Grigor Dimitrov endete das erste Match nach mehr als einem Monat Pause dagegen in der ersten Runde. Der 35-jährige Bulgare, per Wildcard im Feld, unterlag dem an Nummer vier gesetzten Italiener Flavio Cobolli nach 2:15 Stunden mit 4:6, 6:3, 3:6. Cobolli trifft nun im italienischen Duell auf Matteo Berrettini.
