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Nach PHP-Lücke: Digitalminister Wildberger will KI gegen Sicherheitslücken

Karsten Wildberger (CDU) sieht ein „neues Zeitalter der Cybersicherheit“. Hinweise auf erfolgreiche Angriffe auf Systeme der Bundesverwaltung gibt es laut dem Minister bisher nicht.

Archivbild: Karsten Wildberger auf der re:publica in Berlin, 2025

Archivbild · Foto: Leonhard Lenz / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Nach der kritischen Sicherheitslücke in der Web-Technologie PHP setzt Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) auf künstliche Intelligenz. „Wir stehen am Beginn eines neuen Zeitalters der Cybersicherheit“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, wie die Nachrichtenagentur dts am Sonntag meldete. KI-Werkzeuge könnten Schwachstellen schneller und präziser aufspüren als je zuvor. „Im digitalen Raum geht es jetzt um Geschwindigkeit, um Sicherheitslücken rechtzeitig zu identifizieren und zu schließen“, so Wildberger.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und Behörden weltweit hatten vor der schwerwiegenden Lücke gewarnt. Zahlreiche Internetseiten, auch von Bundesregierung und Verwaltung, wurden vorübergehend vom Netz genommen. „Die Bundesregierung nimmt den Vorfall und die aktuellen Warnungen sehr ernst“, sagte der Minister. Es gebe aber „keine Hinweise auf eine erfolgreiche Kompromittierung von Systemen der Bundesverwaltung“.

Die Regierung investiere gezielt in digitale Souveränität, darunter ein neues KI-Sicherheitsinstitut in Berlin. Ein Sprecher des Digitalministeriums betonte, die am Mittwoch herausgegebene Warnung gelte weiter: „Das BSI sieht weiterhin akuten Handlungsbedarf.“ Nutzer sollten die bereitgestellten Patches zügig aufspielen.

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