Huthi-Bedrohung: USA verschärfen Reisehinweise für 14 Länder – Airlines streichen Flüge
Das US-Außenministerium hat seine Reisehinweise für 14 Länder im Nahen Osten angepasst. Mehrere Fluggesellschaften setzen Verbindungen nach Saudi-Arabien bis in den November aus.

Symbolbild · Foto: moaksey / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Wegen der Angriffe der Huthis auf Saudi-Arabien hat das US-Außenministerium seine Reisehinweise für 14 Länder im Nahen Osten aktualisiert. Hintergrund ist nach Angaben von CBS News die Bedrohung durch die Huthis. Die US-Botschaft in Bagdad teilte mit, ihre Notfalldienste für US-Bürger seien eingeschränkt; für den Irak gilt weiter die höchste Warnstufe. Bereits zuvor hatte Washington nicht zwingend benötigtes Botschaftspersonal aus Saudi-Arabien abgezogen.
Auch der Luftverkehr reagiert. Etihad strich Flüge von Abu Dhabi nach Dammam und Riad sowie bestimmte Dschidda-Verbindungen bis zum 5. November, Flydubai setzt Flüge nach Riad, Dammam und Abha bis zum 29. Oktober aus. Air India und Air India Express fliegen Riad und Dammam bis zum 7. November nicht an, Dschidda bis 31. Oktober; Akasa Air pausiert Riad sogar bis Ende November. Emirates hat einzelne Verbindungen nach Saudi-Arabien gestrichen.
Laut „Gulf News“ kehrten in der vergangenen Woche rund 3.000 in Saudi-Arabien gestrandete indische Umrah-Pilger zurück, mehr als 10.000 weitere reisten mit verfügbaren Flügen heim. Ein saudischer Flughafenmitarbeiter starb nach Angaben seines Vaters, nachdem er am 21. Oktober nach einem Einschlag am Flughafen Dammam beim Löschen eines Brandes geholfen hatte.
