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Oleschky: Humanitäre Feuerpause soll am 27. Oktober beginnen

Für die russisch besetzte Stadt Oleschky ist eine örtliche Waffenruhe für Hilfslieferungen und Evakuierungen vereinbart. Selenskyj nennt den Einsatz „extrem schwierig“.

Archivbild: Der zentrale Platz von Oleschky

Archivbild · Foto: Gottinight / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Für die von Russland besetzte Stadt Oleschky im Gebiet Cherson ist eine befristete örtliche Waffenruhe vereinbart worden. Das gab der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmytro Lubinez am 24. Oktober bekannt; sie soll am 27. Oktober beginnen. Vorgesehen sind die Räumung von Minen auf der Zufahrtsstraße, die Lieferung von Lebensmitteln, Wasser, Medikamenten und medizinischer Ausrüstung sowie ein sicherer Abzug für Zivilisten. Vermittelt hatte US-First-Lady Melania Trump, die mit beiden Seiten gesprochen habe.

In Oleschky, auf der anderen Seite des Dnipro gegenüber Cherson, harren nach Angaben des Kyiv Independent noch etwa 2.000 Zivilisten aus. Russische Truppen sollen Hilfe blockieren; Menschen, die über verminte Straßen fliehen, werden oft von Drohnen angegriffen. Präsident Selenskyj sagte, die Ukraine werde ihren Teil der „extrem schwierigen“ Operation erfüllen. Nach dem Plan sollen zivile Vertreter beider Seiten die Bewohner aufsuchen, um ihren Bedarf zu ermitteln; Evakuierte sollen zu einem Ziel ihrer Wahl gebracht werden.

Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Pina Picierno, beendete nach der Ankündigung einen Hungerstreik, mit dem sie seit dem 20. Oktober auf die Lage in Oleschky aufmerksam gemacht hatte. Zuvor hatte auch Papst Leo XIV. nach einem Telefonat mit Kremlchef Wladimir Putin am 16. Oktober eine Feuerpause für die Stadt gefordert.

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