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Huthi-Raketen auf Taif und Yanbu abgefangen – Tote bei saudischen Luftangriffen

Saudi-Arabien meldet abgefangene Huthi-Raketen auf Riad, Taif und Yanbu, Trümmer fielen in Mekka. Die Huthis berichten von Toten durch saudische Angriffe im Jemen.

Symbolbild: Der Schubra-Palast in Taif, Saudi-Arabien

Symbolbild · Foto: Richard Mortel / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der Krieg zwischen Saudi-Arabien und den Huthis im Jemen hat sich am Samstag fortgesetzt. Die saudisch geführte Koalition fing nach eigenen Angaben am Morgen eine ballistische Rakete auf Riad und später zwei weitere auf Taif und Yanbu im Westen des Landes ab; über der Ostprovinz sei eine Drohne abgeschossen worden. Der Zivilschutz gab Warnungen für Mekka, Dschidda, Taif und Yanbu aus, die nach wenigen Minuten wieder aufgehoben wurden. Nach Angaben des Zivilschutzes fielen in Mekka Trümmer abgefangener Raketen nieder.

Huthi-Militärsprecher Jahja Saree bestritt, Mekka und Medina ins Visier genommen zu haben, und nannte das eine „riesige Lüge“. Die Huthis reklamierten Angriffe auf Flughäfen in Riad, Dammam und Nadschran, eine Luftwaffenbasis in Khamis Muschait sowie Ölpumpstationen und eine Pipeline. Unabhängig bestätigt war das nicht.

Im Jemen meldete das von den Huthis kontrollierte Gesundheitsministerium neun Tote durch saudische Luftangriffe binnen zwei Tagen, darunter fünf am Samstag in Sanaa. Bei einem Angriff nahe Taiz sollen vier Mitglieder einer Familie getötet worden sein, darunter Frauen und Kinder. Huthi-nahe Medien nannten teils höhere Opferzahlen; unabhängig überprüfbar sind die Angaben nicht. Saudi-Arabien äußerte sich dazu zunächst nicht.

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