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Kim Jong Un in Dandong: Treffen mit Chinas Nummer vier und Rückkehr über neue Brücke

Bei seinem eintägigen China-Besuch hat Nordkoreas Machthaber enge Bande zu Peking beschworen. Er traf Wang Huning, gedachte chinesischer Soldaten des Koreakriegs und besuchte eine Fabrik.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat bei seinem Überraschungsbesuch in der chinesischen Grenzstadt Dandong Chinas vierthöchsten Funktionär Wang Huning getroffen. Wang überbrachte Grüße von Staatschef Xi Jinping und würdigte den Besuch als bedeutsam für die „traditionelle Freundschaft“ beider Länder. Laut ABC vereinbarten Peking und Pjöngjang, Handel und Austausch auszubauen. Kim nahm an einem von Wang ausgerichteten Bankett teil, besichtigte eine Fahrzeugfabrik und erwies an einem Denkmal für chinesische Soldaten des Koreakriegs (1950–1953) die Ehre. China beging am Sonntag den 76. Jahrestag seines Kriegseintritts.

Laut der Staatsagentur KCNA versprach Kim, die Geschichte der Hilfe durch das chinesische Volk „immer“ in Erinnerung zu behalten. Für die neue, drei Kilometer lange Brücke über den Grenzfluss Yalu äußerte er die Hoffnung, sie werde ihre Aufgabe erfüllen, die beiden Länder zu verbinden. Über diese Brücke kehrte Kim am Ende des eintägigen Besuchs nach Nordkorea zurück. Begleitet wurde er unter anderem von Außenministerin Choe Son Hui und seiner Schwester Kim Yo Jong.

Es war Kims erste bekannte China-Reise seit September 2025. Die Brücke soll schwere Ausrüstung, Rohstoffe und Energieprodukte transportieren; ein Experte sprach laut ABC von einem gelösten Engpass im Handel. Nach einem Reuters-Bericht schwinden laut US-Vertretern die Chancen auf ein Treffen Kims mit US-Präsident Donald Trump in diesem Jahr; Trump wird im November zum Apec-Gipfel im chinesischen Shenzhen erwartet.

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