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Peseschkian räumt Not ein: Viele Iraner können sich kaum Essen leisten

Irans Präsident beklagt die wirtschaftliche Lage und wirft den USA vor, Verhandlungen torpediert zu haben. Am Dienstag will er Putin in Moskau treffen, die USA rüsten einen Flugzeugträger auf.

Archivbild: Irans Präsident Massud Peseschkian, 2025

Archivbild · Foto: khamenei.ir / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Irans Präsident Massud Peseschkian hat die schwierige Versorgungslage im eigenen Land eingeräumt. Wegen des Kriegs hätten viele Iraner Mühe, „Essen auf den Tisch zu bringen“, sagte er nach Angaben von „Gulf News“. Zugleich machte er die USA für das Scheitern der Diplomatie verantwortlich: Man habe verhandelt, „und die Feiglinge“ hätten alles zunichtegemacht. Am 27. Oktober soll Peseschkian Kremlchef Wladimir Putin bei einem Gipfel gasexportierender Länder in Moskau treffen.

Irans Botschafter in Pakistan, Reza Amiri Moghadam, betonte, Teheran sei weiter zu Gesprächen auf Grundlage der von Pakistan vermittelten Vereinbarung vom Juni bereit. Er warf Trump vor, ein Angebot abgelehnt zu haben, die Straße von Hormus wieder zu öffnen, wenn die USA ihre Seeblockade iranischer Häfen aufheben. Ein Sprecher der Revolutionsgarden nannte US-Drohungen dagegen weitgehend „für den Medienkonsum“ bestimmt; auf erneute Angriffe werde Iran deutlich heftiger antworten.

Auf US-Seite wird nach Angaben des „Wall Street Journal“ der Flugzeugträger USS George Washington im Arabischen Meer mit Abstands-Landangriffsraketen und bunkerbrechenden Bomben beladen. Der US-Botschafter in der Türkei, Tom Barrack, hatte auf die Frage nach einem Angriff noch an diesem Wochenende geantwortet: „Absolut.“ Trump hatte erklärt, Angriffe würden bis nach den Midterms am 3. November warten; auch einige Analysten rechnen eher danach damit.

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