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Nach Fundoras Last-Second-K.-o.: WBC-Chef beklagt schwache Pflichtherausforderer

WBC-Präsident Mauricio Sulaimán sieht das Niveau der Pflichtherausforderer gesunken. Fundoras Promoter verteidigt den umstrittenen Abbruch gegen Ermal Hadribeaj.

WBC-Präsident Mauricio Sulaimán (Archivbild)

Archivbild · Foto: Oleksandr Chemykos / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

„Das Niveau der Herausforderer ist verwässert“, schreibt WBC-Präsident Mauricio Sulaimán in seiner Kolumne vom 19. Oktober, wie MiddleEasy berichtet. Als Gründe nennt er die wachsende Zahl an Verbänden, Titelträgern und Interims-Titeln. Pflichtkämpfe abschaffen will er nicht, sie sollten aber je nach Gewichtsklasse genauer abgewogen werden. MiddleEasy bringt die Kolumne mit Sebastian Fundoras Titelverteidigung gegen Pflichtherausforderer Ermal Hadribeaj in Verbindung.

Fundora hatte Hadribeaj am 17. Oktober in Las Vegas in den letzten Sekunden der zwölften Runde niedergeschlagen. Hadribeaj stand bei neun wieder auf, Ringrichter Thomas Taylor brach den Kampf dennoch ab. Kritiker meinten, er hätte die Runde zu Ende boxen dürfen. Fundoras Promoter Sampson Lewkowicz widerspricht laut Fightnews: „Die Regeln besagen, dass ein Boxer in keiner Runde durch den Gong gerettet werden kann, auch nicht in der zwölften.“

Ohne den Abbruch wäre Fundora „ein K.-o. geraubt worden, den er sich im Ring verdient hat“, so Lewkowicz. „Sicherheit muss im Boxen vor allem anderen stehen.“ Fundora lag zu diesem Zeitpunkt auf allen drei Punktzetteln klar vorn.

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