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Angst vor KI-Klonen: „Moonlighter“-Studio sagt öffentlichen Steam-Test von „ReVamp“ ab

Digital Sun aus Valencia fürchtet, dass eine frei verfügbare Testversion per KI nachgebaut und vor dem Original verkauft wird. Getestet wird nun nur im kleinen Kreis.

Symbolbild: Wissenschaftsmuseum Príncipe Felipe in der Ciudad de las Artes y las Ciencias in Valencia

Symbolbild · Foto: Diego Delso / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Das spanische Studio Digital Sun, bekannt für „Moonlighter“, hat den geplanten öffentlichen Steam-Playtest seines nächsten Spiels „ReVamp“ abgesagt. Begründung: Man sei besorgt über jüngste Berichte, wonach Spiele per Reverse Engineering nachgebaut, geklont und veröffentlicht würden, bevor das Original erscheint. „Da der Start noch Monate entfernt ist, erschien uns ein großer öffentlicher Build von ‚ReVamp‘ als zu großes Risiko“, erklärte das Studio aus Valencia auf Steam und Bluesky.

Stattdessen startet am 29. Oktober ein kleinerer Test über den Discord-Server des Studios; den öffentlichen Steam-Test will Digital Sun etwa im Januar nachholen. „Spiele früh zu zeigen ist der Weg, wie Indies gesehen werden“, betonte das Studio und äußerte die Hoffnung, dass Plattformen ihren Schutz für originale Werke weiter verstärken.

Digital Sun ist kein Einzelfall: Laut Game Developer hatten die Entwickler von „Drunken Goddess Reflux“ einen Tag zuvor ihre Demo für das Steam Next Fest zurückgezogen. Entwickler berichten zunehmend, dass generative KI-Werkzeuge genutzt werden, um Spiele aus Demos, Trailern und Bildern nachzubauen; Spielmechaniken sind urheberrechtlich kaum geschützt.

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