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Putin stellt Russland-Töchter von Firmen aus vier EU-Staaten unter Fremdverwaltung

Per Dekret stellt Kremlchef Putin russische Vermögenswerte von Unternehmen aus Frankreich, Deutschland, Schweden und den Niederlanden vorübergehend unter fremde Verwaltung, darunter Tarkett.

Symbolbild: Der Moskauer Kreml bei Nacht

Symbolbild · Foto: Diego Delso / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Russlands Präsident Wladimir Putin hat ein Dekret unterzeichnet, mit dem die russischen Vermögenswerte mehrerer Unternehmen aus Frankreich, Deutschland, Schweden und den Niederlanden vorübergehend unter fremde Verwaltung gestellt werden. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters, das Dokument wurde am Donnerstag veröffentlicht. Betroffen ist unter anderem der französische Bodenbelagshersteller Tarkett, außerdem ein deutscher Verpackungshersteller sowie Gesellschaften aus Schweden und den Niederlanden. Wie viele Standorte betroffen sind und wie lange die Maßnahme gelten soll, geht aus den Berichten nicht hervor.

Bereits im vergangenen Monat waren die russischen Einheiten von Nestlé, Auchan und Metro unter externe Verwaltung gestellt worden. Der Kreml hatte solche Schritte mit der Rolle europäischer Staaten im Krieg gegen die Ukraine begründet und sie als umkehrbar bezeichnet. Das neue Dekret fällt in eine Phase sich verschlechternder Beziehungen zwischen Moskau und der EU wegen der europäischen Unterstützung für Kiew. Zugleich gibt es Berichte, wonach die USA einen Teil der in Europa eingefrorenen russischen Vermögenswerte unter ihre Kontrolle bringen könnten.

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