Peseschkian: Iran will keine Atomwaffen – Oktober bringt die meisten Angriffe vor Hormus
Irans Präsident beteuert, Teheran strebe nicht nach der Bombe, und zeigt sich gesprächsbereit. Zugleich meldet die britische Seefahrtsbehörde so viele Angriffe auf Schiffe wie seit März nicht.

Symbolbild · Foto: MODIS Land Rapid Response Team, NASA GSFC / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)
Irans Präsident Massud Peseschkian hat bestritten, dass Teheran Atomwaffen anstrebt. Iran „strebt keine Atomwaffen an“, sagte er nach Angaben von CBS News am Freitag bei einem Treffen mit Georgiens Regierungschef Irakli Kobachidse am Rande eines UN-Biodiversitätsgipfels in Eriwan. Gegenteilige Behauptungen nannte er „Lügen“. Iran sei zum Dialog bereit, die US-Sanktionen seien „ungerechtfertigt und unmenschlich“. Armeesprecher Mohammad Akraminia erklärte, die Straße von Hormus werde wieder geöffnet, wenn die US-Streitkräfte die Region verließen – andernfalls „werden wir sie vertreiben“.
Die britische Seefahrtsbehörde UKMTO meldete, der Oktober sei der Monat mit den meisten gemeldeten Angriffen in der Meerenge seit März. In der Woche bis Freitag habe es zehn Angriffe gegeben, ein Schiff sei gesunken; die tatsächliche Zahl sei schwer zu erfassen, weil die meisten Schiffe Angriffe nicht mehr meldeten. In Washington will das Pentagon laut einem Bericht der Agentur Bloomberg eine interne Untersuchung zum Angriff auf eine Schule im Süden Irans frühestens nach den Kongresswahlen am 3. November veröffentlichen. Bei dem Angriff waren mindestens 156 Menschen getötet worden, darunter 120 Kinder.
