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Papst Leo ruft Putin aus der Klinik an: Waffenruhe für Oleschky gefordert

Vom Krankenbett aus hat Papst Leo XIV. mit Wladimir Putin telefoniert und eine Feuerpause für die besetzte Stadt Oleschky verlangt. Rund 2.000 Zivilisten sollen sicher herauskommen.

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Foto: Edgar Beltrán, The Pillar / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · Associated Press · youtube.com

Papst Leo XIV. hat am Freitag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert und eine Waffenruhe für die russisch besetzte Stadt Oleschky im Gebiet Cherson gefordert. Der Papst rief aus der römischen Gemelli-Klinik an, wo er sich von einer Lungenoperation erholt. Nach Angaben des Vatikans äußerte er „seine tiefe Sorge über die schwere humanitäre Lage“ in der Stadt. Eine Feuerpause solle Lebensmittel- und medizinische Hilfe sowie eine freiwillige und sichere Evakuierung von Zivilisten ermöglichen.

Vatikan-Staatssekretär Kardinal Pietro Parolin sagte, der Papst habe „die Initiative ergriffen“. Rund 2.000 Zivilisten bräuchten sichere Fluchtwege und humanitäre Korridore; er hoffe, dass Putin der Bitte nachkomme. Laut russischen Nachrichtenagenturen dankte Putin dem Papst für seine Bereitschaft, zur Lösung des Konflikts beizutragen, und wünschte ihm baldige Genesung – eine Zusage für eine Waffenruhe wurde nicht gemeldet. Es war das zweite bekannte Telefonat der beiden nach einem Gespräch am 4. Juni 2025.

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