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Ebola im Kongo: Mindestens zehn Schüler in Ituri gestorben

Gut einen Monat nach Schulbeginn breitet sich Ebola in Schulen im Osten Kongos aus. 25 Schüler sind infiziert, zehn gestorben. Die WHO spricht von einem weiter wachsenden Ausbruch.

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Foto: HokieRNB / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

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Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens zehn Schülerinnen und Schüler an Ebola gestorben. Das teilten Bildungsbehörden in Bunia, der Hauptstadt der Provinz Ituri, am Donnerstag mit. Insgesamt wurden demnach an mehreren Schulen der Provinz 25 Ebola-Fälle unter Schülern bestätigt; sieben Betroffene werden behandelt. Die Todesfälle kamen gut einen Monat nach dem Beginn des neuen Schuljahres. Ein Vertreter der Provinz rief die Schulen auf, Schutzausrüstung konsequent einzusetzen und die Gesundheitsregeln einzuhalten.

Das WHO-Regionalbüro für Afrika schrieb in seinem Lagebericht vom Mittwoch, der Ausbruch „entwickelt sich weiter“ und breite sich geografisch aus; betroffen sind mehr als 65 Gesundheitszonen in acht Provinzen. Nach Angaben von allAfrica ist es der schwerste Ebola-Ausbruch in der Geschichte des Landes; berichtet werden mehr als 4.000 Tote in fünf Monaten. Auch die übrige Gesundheitsversorgung leidet: In Bunia stieg die Zahl der Todesfälle von Müttern rund um die Geburt von durchschnittlich drei auf fast fünf pro Woche. UNICEF richtete zwölf Betreuungsstellen für Kinder ein, deren Eltern behandelt werden.

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