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USA: Mehr Hochzeiten, weniger Scheidungen – Heiratsrate wieder über Vor-Corona-Niveau

Laut Daten der US-Gesundheitsbehörde CDC kamen 2024 auf 1000 Menschen 6,3 Eheschließungen und nur 2,3 Scheidungen. Fachleute führen den Rückgang auf spätere und gebildetere Ehen zurück.

Symbolbild: Eheringe und Rosen

Symbolbild · Foto: Dako99 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

In den USA wird wieder häufiger geheiratet und seltener geschieden. Das zeigen Daten der US-Gesundheitsbehörde CDC, die das Nachrichtenportal Axios am 14. Oktober ausgewertet hat. 2024 kamen auf 1000 Einwohner 6,3 Eheschließungen – mehr als 2019 vor der Pandemie mit 6,1. Die Scheidungsrate lag bei 2,3 je 1000 Einwohner und setzt damit ihren jahrzehntelangen Rückgang fort.

Betrachtet man nur verheiratete Paare, ist der Trend noch deutlicher: Laut einer Axios-Auswertung von CDC- und Zensusdaten ließen sich 2024 etwa 13 von 1000 verheirateten Amerikanern scheiden. 2008 waren es noch rund 19. Die nach den Lockdowns erwartete Scheidungswelle ist landesweit ausgeblieben.

Jake Hays vom Forschungsinstitut Pew Research Center erklärt die Entwicklung mit der Zusammensetzung der Ehepaare. „Mit der Zeit hat sich die verheiratete Bevölkerung hin zu Erwachsenen mit höherer Bildung verschoben“, sagte er. Diese heirateten meist später und seien wirtschaftlich stabiler, was mit weniger Scheidungen einhergehe. Wie sich die Scheidungen ohne die Pandemie entwickelt hätten, lasse sich allerdings nicht sicher sagen, so Hays.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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