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Immobilien in Bulgarien: Wohnungen in Sofia binnen zehn Jahren um 188 Prozent teurer

Laut Statistikamt НСИ haben sich die Preise in der Hauptstadt gegenüber 2016 fast verdreifacht. In Varna und Burgas stiegen Bestandswohnungen stärker als Neubauten.

Symbolbild: Wohnblocks im Stadtteil Sweta Troiza in Sofia

Symbolbild · Foto: WikiPhilPa / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Wohnungspreise in Sofia sind innerhalb von zehn Jahren um 188 Prozent gestiegen. Das zeigen Daten des bulgarischen Statistikamts НСИ (NSI) für das zweite Quartal 2026 im Vergleich zum zweiten Quartal 2016, die Blitz.bg am 10. Oktober zusammenfasste. Wohnungen in der Hauptstadt kosten damit fast dreimal so viel wie damals. Im Landesdurchschnitt beträgt der Anstieg 168 Prozent.

Unter den sechs Städten mit mehr als 120.000 Einwohnern folgen auf Sofia Varna mit 179 Prozent, Plowdiw mit 153, Stara Sagora mit 139 und Burgas mit 131 Prozent. In den meisten Städten verteuerten sich Bestandswohnungen stärker als Neubauten: In Burgas stiegen die Preise für bestehende Wohnungen um 198 Prozent, für Neubauten um 66 Prozent. Landesweit liegen die Werte bei 183 Prozent für Bestand und 145 Prozent für Neubau. Nur in Stara Sagora legten Neubauten stärker zu. Für Russe wurde nur der Anstieg im Bestand veröffentlicht – 145 Prozent.

Auch im Jahresvergleich bleibt das Tempo hoch: Laut НСИ lagen die Preise im zweiten Quartal 2026 um 15,5 Prozent über dem Vorjahr, wie Dir.bg berichtete. Gegenüber dem ersten Quartal stiegen sie in Plowdiw mit 5,8 Prozent am stärksten, Burgas war mit minus 1,5 Prozent die einzige Stadt mit sinkenden Preisen. Bei Varna weist das Statistikamt darauf hin, dass die Ferienorte in der Umgebung nicht enthalten sind.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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