Katar und Abu Dhabi auf der Kippe: Teams warten auf Entscheidung – Imola steht bereit
Wegen des Iran-Kriegs ist das WM-Finale weiter offen. Die Formel 1 hält an Katar (29.11.) und Abu Dhabi (6.12.) fest, Imola bereitet sich als Ersatz für den 6. Dezember vor.

Archivbild · Foto: Trinidade / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)
Eine Woche vor dem Großen Preis der USA in Austin (23. bis 25. Oktober) ist weiter offen, wo die Formel-1-Saison 2026 endet. Wegen des Iran-Kriegs waren bereits im April die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt worden. Für die beiden letzten Läufe in Katar am 29. November und in Abu Dhabi am 6. Dezember hält die Formel 1 offiziell an ihren Plänen fest. „Der Kalender ist bestätigt: Die letzten beiden Grands Prix finden in Katar und Abu Dhabi statt“, hatte Formel-1-Chef Stefano Domenicali Anfang Oktober laut GPFans gesagt.
Als Ausweichlösung bereitet sich Imola auf ein Rennen am 6. Dezember vor. Die Teams drängen auf Klarheit: Haas-Teamchef Ayao Komatsu sagte laut RaceFans, er gehe davon aus, dass Domenicali die Teams Mitte Oktober informieren wolle. Er nannte für Imola logistische Probleme, etwa beim Aufbau der Motorhomes und beim Personal. Audi-Teamchef Mattia Binotto sah die Hauptschwierigkeiten ebenfalls bei Organisation und Logistik.
Die Unsicherheit betrifft auch den Titelkampf. WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli führt nach 17 Runden mit 340 Punkten und 102 Zählern Vorsprung auf seinen Mercedes-Teamkollegen George Russell. Laut Motorsport-Total.com wäre er schon in Austin Weltmeister, wenn er dort den Vorsprung auf mindestens 125 Punkte ausbaut. Bei einem kleineren Vorsprung könnte im Fall einer Absage ein Titelgewinn ohne Rennen möglich werden.
